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  Batterien- Kabel & HF - Verbinder

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Halogenfreie Koaxkabel 50 Ohm

 

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Calorix 10
Cellflex LCF 1250 J
Ecoflex 10 Plus   HEATEX aus dem Hause SSB-Elektronic Lippstadt
Ecoflex 15 Plus  HEATEX  aus dem Hause SSB-Elektronic Lippstadt
H 155 FRNC
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RG 213 FRNC MIL
RG 214 U FRNC
Seatex 10  aus dem Hause SSB-Elektronic Lippstadt
 

 

                                     

 

Halogenfreiheit?
Halogenfrei bedeutet, dass Kabel ohne Verwendung der reaktionsfreudigen Elemente Brom, Chlor, Fluor und/oder Jod hergestellt werden. Man vergisst immer, dass die Sicherheit in Gebäuden nicht nur vom Funktionieren bestimmter Anlagen abhängig ist. Genau so wichtig sind für die Personen im Gebäude sichere Fluchtwege. Brandgase durch halogenhaltige Kabel erzeugen beim Einatmen Salzsäure im Körper, wodurch eine lebensbedrohliche Situation gegeben ist.

Die Firma Kusch hat seit vielen Jahren halogenfreie Koaxialkabel im Lieferprogramm. 

Halogenfreie Sicherheitskabel zeigen im Brandfall ihre zu berücksichtigenden Vorteile:
  es entstehen keine korrosiven Brandgase,
  die Kabel sind flammwidrig,
  die Brandweiterleitung ist gering,
  die Rauchentwicklung ist minimal im Vergleich zu PVC-Kabeln,
  halogenfreie Kabel entwickeln weniger Verbrennungswärme als PVC-Kabel,
  Folgeschäden durch entstandene Salzsäuren werden bei halogenfreien Kabeln minimiert
.

Halogenfreie und flammwidrige Kabel werden in öffentlichen Gebäuden (z.B. Flughäfen, städtische Verwaltungsgebäude, Bahnhöfen, Kaufhäuser ...) zur allgemeinen Sicherheit verlegt. Teilweise greifen diese Vorschriften auch für den Personentransport mit  Bus- und Bahn.

Seit dem großen Brandunfall auf dem Flughafen in Düsseldorf wurde das Thema Flammwidrigkeit und Emissionsreduzierung ein zentraler Punkt der Brandschutzbestimmung. 

Halogenfreie Kabel sind frei von Elementen wie Fluor, Chlor und Brom. Ferner unterbinden halogenfreie Kabel, die den Zusatz 
FRNC (Flame Retardant Non Corrosive)   oder 
LSNH (Low Smoke - No Halogens) oder
LS0H (Low Smoke - Zero Halogens)
eine schnelle Brandausbreitung. 

 

Tests für Brennverhalten und Brandfortleitung nach EN 60332

In den europäischen Normen EN 50167, EN 50168 und EN 50169 werden nicht nur Datenleitungen mit Abschirmung, sondern auch mit halogenfreiem Außenmantel gefordert. Die Berücksichtigung und Einhaltung dieser Normen empfiehlt sich vor allem bei öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Krankenhäusern, Schulen und Flughäfen. Aber auch bei Gebäuden mit hoher Personen- oder Sachwertkonzentration ist ein Einsatz von halogenfreien Kabeln sinnvoll.

Kabel mit PVC-Mantel
Standard PVC-Materialien können im Brandfall Brände weiterleiten und bilden durch die Abspaltung von Chlorwasserstoffgas in Verbindung mit Feuchtigkeit (z.B. Löschwasser) Salzsäure (HCI). Weiter kommt es bei brennendem PVC Polyvinylchlorid) zu einer starken Rauchentwicklung und die korrosiven Schäden an Gebäuden und Equipment können oft verheerende Ausmaße annehmen, welche die eigentlichen Brandschäden weit übertreffen. 
Unsere  halogenfreien Kabel werden bezüglich des Brandfortleitungsverhaltens gemäß IEC 60332-1 gefertigt.

Kabel mit halogenfreiem Mantel
Hierbei werden Materialien verwendet, die keine Halogene (
Brom, Chlor, Fluor und/oder Jod) beinhalten und im Brandfall keine korrosiven Gase freisetzen. Auch der Anteil an toxischen Gasen wird auf ein Minimum reduziert, und Rauchentwicklung und Brandfortleitung sind kaum noch vorhanden bzw. möglich. Bezeichnungshinweise am Kabel sind z.B. die Abkürzungen FRNC oder LSOH. Im einzelnen bedeuten diese Bezeichnungen folgendes:

FR flame retardant (brandfortleitungshemmend)
NC non corrosiv (keine korrosiven Bestandteile)
LS low smoke (geringe Rauchentwicklung)
OH zero halogen (halogenfrei)

Wesentlich für die Sicherheit ist auch, dass beim Einsatz solcher Materialien die freie Sicht auf Gängen und Fluchtwegen erhalten bleibt. Hierzu ist es jedoch erforderlich, dass auch bei anderen Produkten wie z.B. Energiekabel oder Kabelführungskanälen auf die Verwendung solcher halogenhaltigen Materialien verzichtet wird. Die von uns vertriebenen halogenfreien Koaxialkabel werden bezüglich des Brandfortleitungsverhaltens gemäß IEC 60332-1 gefertigt.

Brandlast [kWh/m] [MJ/m]
In jedem Gebäude gibt es unterschiedlichste brennbare Einrichtungen oder Produkte. Hierzu gehören (wenn auch in Zwischendecken oder Kanälen versteckt) auch Kabel und Leitungen, die insbesondere in Verwaltungsgebäuden einen erheblichen Bestandteil darstellen können. Diese Kabel haben unterschiedlichste Energien (Heizwerte) und können die Gesamtbrandlast eines Gebäudes deutlich erhöhen. Deshalb sollte bereits bei der Planung darauf geachtet werden, dass die Brandlastmengen möglichst gering gehalten werden.

Prüfmethoden für Brandfortleitung
Die Überprüfung bzw. Definition, wie gut bzw. wie stark Kabel einer Brandfortleitung und somit Brandausbreitung entgegenwirken müssen, ist in den Normen IEC 60332-1, IEC 60332-2 und IEC 60332-3 festgelegt.
Bei der Prüfart -1 wird dabei ein Kabel von 50 cm Länge mit einem Gasbrenner 1 Minute lang beflammt und muss nach Abstellen des Brenners selbst verlöschen und darf dabei bis höchstens 5 cm unter die obere Klemme verbrannt sein. 
Bei der Prüfart 3 wird in einem Schrank ein ganzes 3,5 m langes Kabelbündel senkrecht auf eine Leiter montiert und 20 Minuten lang beflammt. Nach Abstellen des Flächengasbrenners muss die Flamme innerhalb 1 Stunde von selbst verlöschen, und der Abstand zwischen Brenner und der am weitesten entfernten  Brandbeschädigung an den Kabeln darf 2,5 m nicht überschreiten.

Dieser Test spiegelt sehr realistisch den möglichen Brand in einem Steigeschacht wider.